Reger Austausch und neue Impulse beim zweiten Netzwerktreffen

22.05.2014

Im April trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinsam klasse-Schulen, Praxiscoaches und Partner der Universität Trier zum zweiten Netzwerktreffen im Programm Gemeinsam klasse in Trier. Dabei tauschten sie sich über ihre Erfahrungen im Programm aus und diskutierten Fragen rund um das Thema „Bildungs- und Lernerfolg in der inklusiven Schule“.

 

„Was haben wir in den vergangenen Monaten erreicht und wo stehen wir heute?“, fragten sich alle zu Beginn des Tages. Die Teilnehmenden nutzten ausgiebig die Gelegenheit, einrichtungsübergreifend von ihren Erfolgserlebnissen und den Herausforderungen seit dem letzten Netzwerktreffen im Dezember zu berichten. „Dank des Programms sind wir als Team enger zusammengewachsen und haben uns Zeit zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Thema genommen“, erklärte eine Grundschullehrerin.

 
In vielfältigen Übungen, angeleitet durch die Referentin Ursula d´Almeida-Deupmann, setzten sich alle Teilnehmenden mit ihren Vorstellungen von Lern-, Bildungs- und Schulerfolg in der inklusiven Schule auseinander – und damit, was es dazu braucht, um diese Erfolge zu fördern.


Einblicke in seinen Arbeitsalltag und Anregungen für die inklusive Schulpraxis brachte Clemens Wilhelm mit nach Trier. Der Schulleiter der Ganztags-Gemeinschafts-Schule in Neunkirchen stellte die vielfältigen Angebote der Schule vor und zeigte dabei Ansätze zum Umgang mit Heterogenität und zur individuellen Förderung auf. Dabei wurde deutlich, dass die Modellschulen bereits viele inklusive Ansätze im Alltag anwenden. Gleichzeitig konnten die Pädagoginnen und Pädagogen auch neue Anregungen für die eigene Arbeit gewinnen.  Ein Teilnehmer fasste zusammen, was der Tag vielen Lehrkräften  nochmals vor Augen führte: „Trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen der Schulen gibt es viele Gemeinsamkeiten und sehr ähnliche Fragen, die wir uns auf dem Weg zur Inklusion stellen.“

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