Goldstücke, harte Nüsse und viele Einblicke beim ersten Netzwerktreffen der Modellschulen in Trier

22.01.2014

Wann ist Unterricht eigentlich „guter“ (inklusiver) Unterricht? Wie gelingt es mit Teamarbeit und Kooperation, Herausforderungen zu bewältigen, vor die Inklusion uns stellt? Welche Ziele haben sich die Gemeinsam klasse-Schulen bereits gesetzt und was sind „harte Nüsse“, die noch geknackt werden müssen?

 

Solche ganz praktischen Fragen standen im Mittelpunkt des ersten Netzwerktreffens im Programm Gemeinsam klasse im November 2013. Zweimal jährlich kommen Vertreterinnen und Vertreter der fünf Modellschulen bei solchen Treffen zusammen, um sich fachlich weiterzubilden, sich über Erfahrungen auszutauschen und das Gemeinsam klasse-Netzwerk zu stärken. Neben Pädagoginnen und Pädagogen aus den Schulen waren auch Praxiscoaches sowie die Partner der Universität Trier mit dabei und bereicherten den interdisziplinären Austausch zwischen Praxis, Beratung und Wissenschaft.

 

Den Vormittag nutzten die Teilnehmenden, um sich besser kennenzulernen. Außerdem stellten sie vor und diskutierten, wie Inklusion mit den vorhandenen Ressourcen im Schulalltag umgesetzt werden kann und welche Ziele und Herausforderungen es dabei gibt. „Teil des Programms zu sein, motiviert uns, die Inklusion an unserer Einrichtung voranzubringen. Die Gespräche und Einblicke in die anderen Schule bringen uns neue Impulse und haben aufgezeigt, dass viele von uns vor den gleichen Herausforderungen stehen“, so ein teilnehmender Schulleiter.

 

Am Nachmittag bot Wiltrud Thies, Schulberaterin und ehemalige Schulleiterin der Sophie-Scholl-Grund- und Gesamtschule in Gießen, im Praxisworkshop „Inklusion geht nicht allein: Kooperation, Aufgaben(ver)teilung und multiprofessionelle Teams“ einen abwechslungsreichen fachlichen Input. Dabei hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die eigene Praxis genauer in den Blick zu nehmen und Fragen und Umsetzungsmöglichkeiten rund um das Thema „Wie kann die Kooperationskultur in unseren Schulen gestaltet und weiterentwickelt werden?“ in Kleingruppen zu bearbeiten. Mit neuem Wissen, Impulsen und Arbeitsmaterialien im Gepäck verabschiedeten sich die Teilnehmenden bis zum nächsten Netzwerktreffen im Frühjahr 2014.  

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